Zur Investitionsdebatte 2015

Am 21. April 2015 legte die von Wirtschaftsminister Gabriel (SPD) eingesetzte Expertenkommission zur "Stärkung der Investitionen in Deutschland" ihren Abschlussbericht vor. Hier eine kurze Einschätzung der damaligen Grundaussagen.

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Stärkung der Investitionen in Deutschlan
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Mit viel PR-Aufwand wird öffentlich verkauft, warum es klüger sei, über komplexe Fondsmodelle und Beteiligungsgesellschaften private Kapitalanleger (Lebensversicherer, Banken und Fonds) mit garantierter Rendite und geringem Risiko anzulocken und in die teilweise marode Infrastruktur zu "investieren". Ach ja, wir werden dann alle mit entsprechenden Gebühren und Steuergeldern diese tolle Idee die nächsten Jahrzehnte teuer bezahlen.

 

Sinnvoller und weitaus billiger wäre es von hirnrissigen Schuldenbremsen und "Schwarzen Nullen" zu lassen, den überschuldeten Kommunen massiv zu helfen und eine effektive öffentliche Verwaltung nach Jahren des Kahlschlags wieder aufzubauen. Gebraucht würde dazu aber logischerweise eine ganz andere Verteilungs-, Wirtschafts- und Steuerpolitik. Aber das kam für die meisten "Experten" in der Gabriel-Kommission und tonangebende Politiker bis jetzt selbstverständlich nicht in Frage. Aber mit Logik ist es eben immer so eine Sache.

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Heimlicher Coup d Etat_ND-Artikel_ Sept
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Policy Paper 01/014 Freihandel in Theorie und Praxis

 

Anmerkungen zum Begriff des Freihandels und zur Außenhandelstheorie im Zuge der Diskussionen um die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP).

 

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Freihandel in Theorie und Praxis_CChrist
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Policy Paper 01/2013 "Welcher Keynes darf`s denn sein?

 

Linke Debattenbeiträge und Interpretationen zur Rückkehr des Keynesianismus seit 2007/08 in der wirtschaftspolitischen Praxis.

 

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Welcher Keynes_CChristen 2013 (2).pdf
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Policy Paper 02/2012 "Quo Vadis Weltwirtschaft 2013 - Kurzanalyse"

 

Im Umfeld der jüngsten Konjunkturprognosen für 2013 habe ich dieses Paper angefertigt. In drei Abschnitten (Weltwirtschaft, Europa und Deutschland) sind dazu einige relevante Zahlen in Grafiken und Zusammenhänge zusammengetragen worden. Zur intensiveren Debatte und für einige der angeführten Quellen bitte den integrierten Hyperlinks folgen.

 

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Quo Vadis Weltwirtschaft 2013_Policy Pap
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Policy Paper 01/012 "Demographischer Wandel und Generationengerechtigkeit - Seichte Modebegriffe mit knallharter Botschaft"

 

Kaum war das Papier fertiggestellt und gepostet, schon drückt Spiegel-Online einen unsäglichen Artikel zum "Generationenkonflikt" als Erklärung für die Eurokrise - pardon laut Neuchsprech, zur Staatsschuldenkrise - auf den Markt. Scheinbar läuft die Maschinerie zur Legitimation des Sozialabbaus bereits wieder auf Hochtouren. Und was liegt näher, als den "Dauerlutscher" demographische Krise an das staunende Publikum zu verteilen. Wer sich für eine allgemeine Kritik und Einordnung dieser unsäglichen Argumentation interessiert, findet hier sicher viele Anregungen.

 

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Demographischer Wandel und Generationeng
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Policy Paper 02/2011 "Kapitalanlage von Lebensversicherern, Pensionskassen und Pensionsfonds - Grafikpapier"

 

Aufbereitet finden sich hier zahlreiche aktuelle Daten zum Umfang und zur Struktur der Kapitalanlage der drei großen institutionellen Akteure im Bereich der kapitalgedeckten Alterssicherung. Kleinere Kommentare und Wertungen ergänzen die Grafiken und stellen so den inhaltlichen Kontext  her.

 

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Kapitalanlage der privaten Altersvorsorg
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Policy Paper 01/2011 "Regulation des Bankensektors".

 

Um die laufende Debatte besser einschätzen zu können, habe ich nicht unzählige Einzelvorschläge aufgelistet, sondern mich im ersten Teil auf generelle Erklärungen zur Geld- und Kreditschöpfung sowie der Rolle der Zentralbanken konzentriert. Erst in diesem Kontext macht es Sinn, die in der Öffentlichkeit am meisten diskutierten Vorschläge zu bewerten, was im zweiten Teil geschieht. 

 

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Regulation des Bankensektors_CChristen 0
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