Disclaimer

 

In jedem größeren Unternehmen, in Verbänden, Lobbygruppen und seit Jahren in den Medien tummeln sich "Chefvolkswirte". Manchmal glaubt man, sie fallen von den Bäumen.

 

"Chefs" sind ja oft schon wenig sympathische Wesen und Volkswirte, na ja... Nach der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise meint jeder zu wissen, was von denen zu halten ist. Haben wohl nix anständiges gelernt.  Der Chefvolkswirt vereint so oft das Schlechteste aus beiden Welten. Es ist eben kein geschützter Begriff und auch kein Gütesiegel, wie täglich zu hören und lesen ist.

 

Auf dieser Site werde ich eigenen Arbeiten vorstellen, mich interessierende Themen und Vorgänge präsentieren und bisweilen in Artikeln kommentieren. Die Güteklasse sollen andere beurteilen. Anmerkungen und  Anregungen sind stes willkommen - außer von Trollen!

 


aktuelle Artikel

Marcel Fratzscher ad absurdum geführt: Isch over!

Da fahre ich gestern auf der Autobahn und höre durch Zufall beim Deutschlandfunk rein. Ich traue meinen Ohren nicht. Im Interview geben der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratscher, und, als sein Stichwortgeber, Jasper Barenberg eine der vielen seichten Wortmeldungen zu Trump und dessen Handelspolitik zum Besten. Als ob die narzistischen Störungen und Schübe des neuen US-Präsidenten nicht schon schlimm genug wären. Viele der hiesigen Medienvertreter und geistigen Eliten hinken den bisherigen Ankündigungen und Handlungen des 45. US-Präsidenten hoffnungslos hinterher. Wer so irrlichtert, wird weder die möglichen Entwicklungen der kommenden Monate einordnen, noch dem viel und zurecht gescholtenen Rechtspopulismus auch nur ansatzweise begegnen können. Ich will es kurz machen und nur einige der absurdesten Aussagen von Marcel Fratzscher zugespitzt kommentieren. Wer mag, soll sich darüber hinaus das ganze Interview anhören bzw. durchlesen und sich ein eigenes Bild machen.

 

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http://www.wirtschaftundgesellschaft.de/2017/01/marcel-fratzscher-ad-absurdum-gefuhrt-isch-over-von-christian-christen/

 


Furor der Alternativlosigkeit - Ein Trump und seine Wirkungen

 

Eine Präsidentenwahl in den USA und die veröffentlichte Meinung schlägt Purzelbäume. Schwankend zwischen Hysterie, die es unter dem nahenden Weltuntergang oder Ende der liberalen Demokratie nicht macht, bis zur breit ausgestellten eigenen Naivität – “wie konnte das bloß passieren” – wird die Wahl Donald Trumps zur Projektionsfläche unzähliger Beiträge in Funk, Fernsehen und Print und formt eine verwirrte und verwirrende Kakophonie. Nur sind publizistische Meinungsäußerungen und die Projektion eigener Befindlichkeiten kaum hilfreich, um Wahl- und Abstimmungsergebnisse (siehe BREXIT) “voraussagen” zu können. Eben so wenig erklären sie im Nachklapp die “völlig” unerwarteten Ergebnisse und Ereignisse, was wir in Dauerschleife beobachten können. Aber Zurückhaltung, das kritische Eingeständnis, gesellschaftliche wie politische Entwicklungen kaum mehr erfassen zu können und der Versuch, sich weniger aufgeregt und stattdessen analytisch einigen Phänomenen anzunähern, ist nicht angesagt. Dabei wäre es höchste Zeit dafür, da der konventionelle Medien- und Politikbetrieb ein eher erbärmliches Bild abgibt. Zum großen Teil selbstverschuldet, weil für vieles realitätsblind.

 

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http://www.wirtschaftundgesellschaft.de/2016/11/furor-der-alternativlosigkeit-%E2%80%93-ein-trump-und-seine-wirkungen-von-christian-christen/

 


CETA und Mordio – Wie Polit-Clowns und Journalisten die Realität verdrehen

 

Wer die Berichterstattung rund um die gescheiterte Annahme des CETA-Vertragstextes beim EU-Gipfel am 20./21. Oktober bis heute verfolgt, findet viele Hinweise, warum sich immer mehr Menschen von der offiziellen Politik und vielen Medien kopfschüttelnd abwenden. Sachliche Informationen sind Mangelware, ersetzt von einer Personalisierungsshow, von Stimmungsmache und Meinungsjournalismus erster Güte. Nahezu bar jeder Erkenntnis rücken der Inhalt der weitreichenden Handels- und Investitionsabkommen und deren mögliche Folgen wie die öffentliche Kritik der letzten Jahre in den Hintergrund und es offenbart sich bei vielen “Meinungsführern” ein geradezu abschreckend naives und zugleich autoritäres Demokratieverständnis.

 

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http://www.wirtschaftundgesellschaft.de/2016/10/ceta-und-mordio-%e2%80%93-wie-polit-clowns-und-journalisten-die-realitat-verdrehen-von-christian-christen/

 

 


 

Mein Beitrag "Die DVAG-Erfolgsgeschichte: Ein Familienkonzern als Wohlstandsquelle" findet sich im  VSA Sammelband "Die gekaufte Stadt?" (Feb 2016)

 

Das Buch wird unter Bedingungen der Creative Commons License veröffentlicht und findet sich auch unter

www.rosalux.de/publication/42126/die-gekaufte-stadt.html

 

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Die gekaufte Stadt_Chwala_ua_VSA 2016.pd
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